Gerne nehmen wir Sie mit auf die Reise unserer Jugendarbeit.
Mit Einblicken und Rückblicken möchten wir zeigen, wie wertvoll uns die gemeinsame Zeit mit den Jugendlichen ist und wie vielfältig das Leben in unserem Pastoralraum gestaltet wird. Die Begegnungen, Projekte und Erlebnisse machen deutlich, wie wichtig die Jugendlichen für unsere Gemeinschaft sind und wie sie diese aktiv mitprägen.Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern, Entdecken und Mitverfolgen unserer gemeinsamen Erlebnisse.
Ist der Tod das Ende?
Diese Frage hat sich wohl schon jeder von uns gestellt! Nicht, dass wir im Atelier zu dieser Frage eine abschliessende Antwort gefunden hätten. Zumindest machten wir uns auf den Weg und diskutierten verschiedene Möglichkeiten, aber nicht nur. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit Tod und Nahtoderfahrungen gab uns ein Spitalseelsorger in der Klinik St. Anna Einblick in seinen Arbeitsalltag. Beim Luzerner Kantonsspital wurden sich die Jugendlichen aus den Meggerwald Pfarreien bewusst, wie nahe Leben und Tod sein können. Der Abschluss im Friedhof Friedental führte uns näher zu letzterem. Wir erkundeten den Friedhof mittels eines von Dave Büttler (Jugendarbeiter, Religionslehrer) entwickelten Actionbound-Spiels. Fazit: Der Tod gehört zum Leben. (Text: Robert Pally)
Besuch im Haus der Religion
Das Haus der Religionen in Bern ist ein einmaliger Begegnungsort. Acht Religionen leben miteinander unter einem Dach. Neben interreligiöser Gemeinschaft bietet das Haus auch Workshops an. „Rassismus und Religion“ heisst einer. Eine interessierte Gruppe Jugendlicher der Meggerwald Pfarreien setzte sich mit diesem brisanten Thema auseinander. Was ist Rassismus und bin ich auch rassistisch? Sie lernten, dass Rassismus alltäglich ist und oft mit Vorurteilen zu tun hat. Wer andere Gruppen, Religionen besser kennenlernt, gewinnt hingegen Verständnis und baut Vorurteile ab. Am Beispiel des Chindlifrässerbrunne merkten die Jugendlichen später, dass Rassismus und Religion auch in der Schweizer Geschichte ein Thema sind. (Text: Robert Pally)
Foodwaste 2026
Hand aufs Herz. Haben Sie auch schon Food-Waste produziert? Wenn ja, finden Sie sich, wie übrigens auch ich, in guter Gesellschaft. In der Schweiz werden jährlich ein Drittel der noch geniessbaren Esswaren weggeworfen. Am meisten in den Privathaushalten. Das ist eine Schande und muss nicht sein. Das finden auch einige Jugendliche der Meggerwald Pfarreien. Am Atelier „Food-Waste“ setzten sie sich nicht nur theoretisch damit auseinander. Am Schluss wird aus ausgemusterten Esswaren aus einem Adligenswiler Laden noch ein feines Nachtessen gekocht. 1:0 für Food-Saver. (Text: Robert Pally)
Digitales Fasten
Wir alle hängen zu oft am Handy. Vielleicht leiden sie sogar unter Nomophobie (kurz für „No-Mobile-Phone-Phobia“)? Möglicherweise führt das Fehlen ihres Handys bei ihnen zu Stress oder gar Panik? In diesem Atelier müssen die Jugendlichen der Meggerwald Pfarreien als erstes ihr Handy abgeben. Erst drei Stunden später erhalten sie es wieder. Was macht das mit ihnen? Solche und andere Fragen wie «Was ist Handysucht?», «Wie kann ich besser mit dem Handy umgehen» oder diverse Studien aus der Forschung werden an diesem Nachmittag diskutiert. Daneben führen die Jugendlichen auf der Strassen Interviews mit Passanten über ihren Umgang mit dem Handy. Und ein Rundgang mit Blindenbrille durch Meggen soll zu kurz gekommene Sinne wieder stärken. (Text: Robert Pally)