Letzte Lebensphase. Sterben – Tod – Trauer

Sterben ist der Übergang vom Leben in den Tod, es ist der Durchgang in eine andere Wirklichkeit.
 
Schwerkranke und sterbende Menschen brauchen mehr als eine perfekte medizinische Versorgung. Sie sind der Krankheit gegenüber oftmals hilflos ausgeliefert, mit Ängsten, Zweifeln und Fragen konfrontiert. Sie und ihre Angehörigen sollen sich in diesen schweren Stunden nicht allein gelassen fühlen.

Krankenkommunion

Krankensegnung

Seelsorgerliches Gespräch

Sakrament der Versöhnung (Beichtgespräch)

Sakrament der Krankensalbung

Gebet mit und für Sterbende 

(Sterbegebet / Sterbesegen)

Bei tragischen Todesfällen (Unfall, Suizid)

wird von den Einsatzkräften meist die Notfallseelsorge / das Care-Team aufgeboten.

Unsere Seelsorgenden 

stehen ihnen gerne für weitere Auskünfte Verfügung.

Sie haben einen lieben Menschen verloren ...

 

Verständlicherweise hinterlässt dies in Ihrem Leben eine grosse Lücke. Gerne unterstützen wir Sie in dieser schweren Zeit.
Bei einem Todesfall melden Sie sich bitte zuerst bei der Einwohnergemeinde, welche im Gespräch mit Ihnen und in Absprache mit dem Pfarramt den Bestattungstermin festlegt.
Vereinbaren Sie danach mit dem Pfarramt ihres Wohnortes einen Termin, an dem wir mit Ihnen die Gestaltung der Abschiedsfeier und der Beisetzung besprechen können.
Wenden Sie sich jederzeit an Ihr Pfarramt, wenn Sie ein unterstützendes Gespräch mit einem Seelsorger / einer Seelsorgerin wünschen.

 

Seelsorgende im Pastoralraum

Gestaltung der Abschiedsfeier

 

Kirchliches Begräbnis

Rituale sind wichtig in unserem Leben, sie helfen, Dinge bewusst werden zu lassen und sprechen alle Sinne an. Das kirchliche Begräbnisritual ist sehr reichhaltig und bietet die Möglichkeit, sich gut verabschieden zu können und das Leben der Verstorbenen zu würdigen. Gerne gehen wir Seelsorgenden in der Vorbereitung auf ihre persönlichen Wünsche ein.

 

Finanzielles

Die Kosten für eine kirchliche Abschiedsfeier und Beerdigung sind durch die Kirchensteuer abgedeckt. Die Kosten für den Bestatter trägt man selbst.

 

«Bitte keinen Pfarrer und keine Kirche»

Diesen Ausspruch hört man immer wieder mal. Wer die Abschiedsfeier nicht in einem kirchlichen Raum und Rahmen halten möchte, ist dann meist auf sich selbst und einige private Dienstleister:innen angewiesen. Die Friedhöfe, die in der Verwaltung der politischen Gemeinde liegen haben meist kleinere Abschiedsräume, die zur Verfügung stehen.

Jeder und jede von uns muss einmal diese Welt verlassen. Manchen Menschen ist es deshalb wichtig, sich bereits im Leben Gedanken zu machen, wie sie später verabschiedet werden wollen. Gerne kann man sich mit seinen Wünschen auch im Pfarramt melden. Auch die Gemeindeämter bieten Hilfestellung zu diesem Thema an.

Individuelle Begleitung

 

Auf Wunsch begleiten wir sie in der Phase der Trauer. Die Begleitung kann individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden. Gerne dürfen Sie sich an einen unserer Seelsorgenden wenden.

 

Seelsorgende im Pastoralraum

Der Dreissigste

 

Etwa 30 Tage nach dem Todesdatum oder der Beerdigung wird im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes nochmals der verstorbenen Person gedacht. Das empfiehlt sich vor allem dann, wenn vielleicht nicht alle beim Abschiedsgottesdienst anwesend sein konnten.

Jahrzeitstiftung

 

Manche Familien vereinbaren für ihre Verstorbenen ein bestimmtes Gedenkdatum, an dem über mehrere Jahre hinweg ein Gottesdienst gefeiert wird und die Familie wieder im Gedenken zusammenkommt. Mehr Infos erhalten sie beim Wohnpfarramt.

Totengedenkfeier zu Allerheiligen / Allerseelen

 

Für alle Verstorbenen eines Jahres werden im Rahmen einer Totengedenkfeier am 1.11. feierlich Kerzen entzündet und die Gräber gesegnet. In unserem Pastoralraum werden die Angehörigen schriftlich dazu eingeladen.

Seelsorgende im Pastoralraum

Alexander Mrvik

Pfarreiseelsorger

Petronella Scherer

Katechetin ForModula, Bereichsleitung Diakonie und Seelsorge