09.04.2026
Maria Theresia Scherer - Lebensgeschichte auf Smartphone hören
Im Religionsunterricht der 6. Primarklassen widmen wir uns im Rahmen eines Jahresprojekts immer wieder Maria Theresia Scherer, der bekannten Meggerin, die heute leider vielen nicht mehr ein Begriff ist. Sie wurde 1825 hier im Zentrum von Meggen geboren und wuchs in einem stark religiös geprägten Umfeld auf. Ihre Kindheit war von einem extrem harten Schicksalsschlag geprägt, zugleich erlebte sie aber auch viele unbeschwerte und fröhliche Momente in Meggen. Kaum vorstellbar aus heutiger Sicht: Vor 200 Jahren gab es noch keine Strasse nach Luzern und der Ort zählte trotz seiner langen Geschichte und Bedeutung lediglich rund 180 stimmberechtigte Bürger.
Für den Unterricht haben wir Auszüge aus den Biografien von Mutter Maria Theresia digitalisiert und mithilfe von KI-generierten Sprecherstimmen vertont. Einen kurzen Abschnitt konnten wir bereits mit echten Schülerstimmen aufnehmen und wir hoffen, dies künftig noch weiter ausbauen zu können.
Die Kindheitsgeschichte ist über unsere Webseite Vorbilder vorbilder.app abrufbar. Das von den Ingenbohler Schwestern selbst veröffentlichte Buch "Liebe erobert die Welt" schildert ausführlich zahlreiche Details über das frühere Meggen. Die dazugehörigen Audiobeiträge umfassen 12 Teile mit einer Gesamtdauer von rund 40 Minuten. Bei der inzwischen vergriffenen Biografie "Ein Leben gegen Elend und Unrecht" aus dem Herder-Verlag, handelt es sich um 6 Teile mit einer Gesamtdauer von etwa 25 Minuten. Ein zentrales Anliegen dieser Produktion ist es, die Lebensgeschichte dieser bedeutenden Schweizer Persönlichkeit auf zeitgemässe Weise zugänglich zu machen – etwa indem man sie bequem auf dem Smartphone, beispielsweise während der Fahrt in die Stadt, anhören kann. Es lohnt sich!
Im Religionsunterricht entstehen derzeit weitere Schülerbeiträge, die wir in Zukunft ebenfalls über die Webseite zugänglich machen werden.
Religionslehrpersonen Dave Büttler und Clivia Vogel