17.05.2024 | Kinder & Familien

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Das Pfingstereignis

Bibeltext: Joh 20, 19-23

Den Text der Einheitsübersetzung finden Sie hier. Bitte o.g. Bibelstelle angeben.

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In Leichter Sprache

Jesus haucht seine Freunde an,
damit seine Freunde die Kraft von Gott bekommen.
Jesus war von den Toten auferstanden.
Aber die Freunde hatten Jesus noch nicht gesehen.
Die Freunde konnten nicht glauben, dass Jesus lebt.

8 Tage nach Ostern waren alle Freunde von Jesus zusammen.
Nur einer fehlte.
Das war Thomas.
Thomas war nicht da.

Die anderen Freunde hatten immer noch Angst.
Weil die Menschen Jesus getötet hatten.
Die Freunde schlossen alle Türen ab.

Plötzlich kam Jesus.
Jesus stellte sich mitten unter die Freunde.
Jesus sagte zu den Freunden:

Friede soll mit euch sein.
Dann zeigte Jesus den Freunden seine Hände.
Und Jesus zeigte seine Herz·seite.
Die Freunde konnten die Verletzungen von der Kreuzigung sehen.
Da freuten sich die Freunde.
Weil es wirklich Jesus war.

Jesus sagte noch einmal:

Friede soll mit euch sein.
Gott hat mich zu den Menschen geschickt.
Damit ich den Menschen von Gott erzähle.
Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen.
Wie das Gott bei mir gemacht hat.
Jesus hauchte seine Freunde an.
Dazu sagte Jesus:

Das ist der Atem von Gott.
Das ist die Kraft von Gott.
Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist.
Ihr bekommt den Heiligen Geist.
Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben.
Bringt Frieden zu den Menschen.

 

© evangelium-in-leichter-sprache.de

 

Zum Eintrag auf Evangelium in Leichter Sprache

Für Kinder:

Heute ist Pfingsten. Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist kein Gespenst. Auf lateinisch heißt er „spiritus sanctus“. Das heißt eigentlich „Heiliger Hauch“ oder „Heiliger Atem“.

„Sprit“ hört sich so ähnlich an. Damit fahren unsere Autos. Benzin wird auch Sprit genannt.

So ist das auch mit dem Heiligen Geist. Ohne diesen „Heiligen Atem“ können wir gar nicht leben. Deshalb steht auch in der Bibel, dass Gott dem ersten Menschen den Atem einhauchte. Ihr könnt diesen Atem selbst spüren. Wir müssen atmen, um zu leben. Dabei atmen wir eigentlich ganz von selbst. Oder ist es vielleicht doch Gott, der in uns atmet? Es ist jedenfalls ganz schön anstrengend, die Luft anzuhalten!

An Pfingsten haucht Jesus seine Jünger an. Er haucht ihnen neues Leben ein. Und dabei kommt er ihnen ganz schön nahe. Probiert es selbst aus: Um jemanden anzuhauchen oder anzupusten muss man ganz nahe bei ihm stehen. So erzählt uns jeder Atemzug, dass Jesus uns ganz nahe ist. Er bläst seinen Atem in uns hinein. Wenn wir atmen, können wir seinen Heiligen Geist spüren.

 

(Dr. Werner Kleine, PR)

Quelle: Erzbsitum Köln

Freundschaft und Liebe