Pfarrei St. Pius Meggen

Die Anfänge

Die Wurzeln der Pfarrei reichen bis in  frühmittelalterliche Zeiten zurück. Leider lässt sich anhand der wenigen noch erhaltenen Urkunden kein sicheres Datum für die erste Kirche feststellen. Die älteste Urkunde, die hierüber Auskunft gibt, datiert aus dem Jahr 1226 und setzt, da sie einen Leutpriester "Bernardus de Meggen" namentlich erwähnt, das Bestehen einer Pfarrkirche in Meggen voraus. 1226 war Meggen demnach bereits eine eigene Pfarrei mit eigener Kirche. Vermutlich bestand diese aber schon früher. Eine erste Kirche könnte aufgrund des Gallus-Patroziniums bereits ins 11./12. Jahrhundert datiert werden.
Aus einer späteren Urkunde erfahren wir, dass Meggen früher zum Benediktinerkloster Luzern und damit letztlich zur Abtei Murbach im Elsass gehörte. Eine Ablass-Bulle aus dem Jahre 1418 könnte darauf hinweisen, dass die Kirche damals neu gebaut wurde.

 

 

 

Die Entstehung von St. Pius

Im Jahre 1776 schritt man zum Neubau der ehemaligen Pfarrkiche St. Gallus und Magdalena. Schon früh scheint aber der Wunsch nach einer Kiche im Zentrum des Dorfes bestanden zu haben. Als 1868/69 über die Renovation und Verlängerung der Magdalenenkirche abgestimmt wurde, plädierte ein Teil der Bürger für eine neue Kirche im Zentrum und gründete zu diesem Zweck einen Neukirchenbaufonds. Nahezu 100 Jahre sollten aber vergehen, bis 1966 die Piuskirche eingeweiht werden konnte.

 

 

 

Aus der jüngeren Geschichte

Unsere Pfarrei gehört zum Dekanat Luzern-Habsburg der Diözese Basel. Die Kirchgemeinden des Kantons Luzern bilden zusammen die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern. Die Grenzen der Pfarrei stimmen mit den Grenzen der Einwohnergemeinde Meggen überein.
Piuskirche, Pfarrhaus und Pfarreiheim bilden das Zentrum unserer Pfarrei. Im Pfarrhaus sind das Sekretariat und die Büros des Seelsorgeteams untergebracht. Das Pfarreiheim ist für Veranstaltungen und Kurse sehr gefragt.
Im Rahmen der Zentrumsüberbauung konnte das Raumangebot durch den Einbau von Jugendräumen erweitert werden. Im ebenfalls 1990/91 durch die Kirchgemeinde erstellten Wohn- und Geschäftshaus am Dorfplatz 1 und 2 wurden zwei weitere Sitzungszimmer eingerichtet.
Am 1. April 2001 konnte von der früheren Cloos'schen Familienstiftung, vertreten durch die Familie Schwytzer von Buonas, die Liegenschaft an der Schlösslistrasse 9 käuflich erworben werden. Gleichzeitig ging die Kapelle "unserer lieben Frau auf der Platten" in den Besitz der Kirchgemeinde über. 

2008 konnte unterhalb der Magdalenenkirche mit dem Neubau des Küsterhauses der neue Panoramasaal verwirklicht werden. So ist nun auch in Hintermeggen ein Saal für Vereine und Gruppierungen vorhanden. Gleichzeitig wurde unterhalb des Küsterhauses ein neues Jugendhaus für Jungwacht und Blauring im Stil eines Baumhauses errichtet.
Die Zahl der katholischen EinwohnerInnen von Meggen ist in ständigem Steigen begriffen. Wohnten 1960 2026 Katholikinnen und Katholiken in unserer Pfarrei, ist die Zahl inzwischen auf gegen 4000 gestiegen.
Viele Menschen in der Pfarrei schaffen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches.